Das Green Cotton-Projekt

Standorte des Green Cotton Projektes

Durch eine enge Zusammenarbeit der indischen  Biobaumwollorganisationen bioRe India und chetna organics mit jeweils 4300 bzw. 1200 Kleinbauern und bäuerinnen, der landwirtschaftlichen Universität Dharwad und dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) soll eine dezentrale Baumwollzüchtung aufgebaut werden, die Gentechnik-frei bleibt und den Bedürfnissen im ökologischen und Low-Input Anbau entspricht.

In einem innovativen transdisziplinären Ansatz werden Kleinbauern- und bäuerinnen, Züchter, Forscher, Anbauberater, Spinnereien und der Textilhandel von Beginn an am Prozess beteiligt und aktiv involviert.

Vorbereitung von Handkreuzungen
Vorbereitung von Handkreuzungen

Das wichtigste Ziel ist, dass die KleinbauerInnen durch koordinierte Zusammenarbeit aller Beteiligten ihren Saatgutbedarf für die nachhaltige Produktion von Biobaumwolle abdecken können und somit die Bioanbauflächen in Indien wieder ausgedehnt werden können. Langfristig soll die Saatgutsouveränität der Kleinbauern wieder hergestellt werden.

selektion
Selektion im Feld

Das Green Cotton-Projekt startete 2013 und knüpft  nahtlos an die seit 2011 begonnen Arbeiten im Bereich zur Saatgut von bioRe India, der Universität Dharwad und FiBL an. Dank der Finanzierung der Stiftung Corymbo konnte Tina Roner in ihrer Masterarbeit zur partizipativen Baumwollzüchtung bei bioRe India in 2011/12 schon sehr viel Aufbauarbeit leisten, während 2012/13 der Schwerpunkt auf der Etablierung von On-Station Sortenversuchen lag, um bestehende Baumwollsorten zu identifizieren, die für den Biolandbau geeignet sind (finanziert durch die Stiftung Corymbo und Stiftung bioRe). In Ergänzung zur Sortenprüfung unter lokalen Bedingungen werden im Green Cotton Projekt neue Sorten gezüchtet.

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