Baumwolle: Bio & fair vom Feld bis zum T-Shirt

Im Jahr 2002 kam in Indien erstmals gentechnisch verändertes Baumwollsaatgut auf den Markt. Es verspricht Schutz gegen den gefürchteten Baumwollkapselbohrer. Zunächst sieht alles nach einer Erfolgsstory aus: weniger Pestizideinsatz bei gleichzeitig höheren Erträgen. Bereits nach wenigen Jahren treten negative Begleiterscheinungen auf. Bioanbau wäre eine Alternative. Aber es gibt kaum GVO-freie Sorten. Die traditionelle Züchtung wurde vernachlässigt und muss erst wieder aufgebaut werden. Seit 2011 leitet FiBL-Mitarbeiterin Monika Messmer Züchtungsprojekte in Indien. Im Video schildert sie die wechselvolle Geschichte des Biobaumwollanbaus in Indien.

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David vs. Goliath

Im Jahr 2002 wurde in Indien das gentechnisch modifizierte Baumwoll Saargut der Firma Monsanto eingeführt. 2013 waren bereits 95% der Baumwollsamen in Indien gentechnisch modifiziert. Für die Bio-Baumwollproduzenten ein Problem, da diese keine gentechnisch modifizierte Samen verwenden dürfen. Die Remei AG, Pionier in Sachen Bio-Baumwolle sowie Lieferant von Coop Naturaline und Mammut, will in den nächsten 5 Jahren mit Hilfe der Forschungsanstalt für biologische Landwirtschaft in Frick und der Universität Dharwad in Indien eine Samenbank mit neuem, qualitativ hochwertigen Saatgut aufbauen.

Der Film welcher im Rahmen des Vielfaltsmarktes und der Sonderausstellung Bio Baumwolle vom 3. & 4. September 2016 in Rheinau gezeigt wurde.

Videodokumentation Biobaumwolle in Indien

Im 2002 wurde in Indien das gentechnisch modifizierte Baumwoll Saargut der Firma Monsanto eingeführt. 2013 waren 95% der Baumwollsamen in Indien gentechnisch modifiziert. Für die Bio Baumwollproduzenten ein Problem, da diese keine gentechnisch modifizierte Samen verwenden dürfen. Der Pionier in Sachen Bio Baumwolle, Lieferant von Coop Naturaline und Mamut, die Remei AG will in den nächsten 5 Jahren mit Hilfe der Forschungsanstalt für biologische Landwirtschaft in Frick und der Universität Dharwad in Indien eine Samenbank mit neuem, qualitativ hochwertigen Saatgut aufbauen.
In fünf Teilen berichtet Hans Peter Jost über diesen Prozess. Hier die ersten drei Teile:
 

 

 

Monika Messmer, FiBL – Diskussion über das „Green Cotton Project“ in Indien

Bei der jährlichen Konferenz von Textile Exchange 2013 in Istanbul wurden 5 Menschen die in verschiedenen Teilen der Erde an Saatgutprojekten arbeiten interviewt. Alle haben das übergeordnete Ziel die Zugänglichkeit für biologische und gentechnikfreies Saatgut für die Bauern zu erhöhen. Monika Messmer vom FiBL berichtet dabei über Ihre Arbeit innerhalb des „Green Cotton Project“. Die Videos wurden finanziert von Inditex und produziert von Oğuzhan Başoğlu, Zafer Akınç, Hamdi Karakaya und Yunus Emre Boylu.
Hier können die Videos und Beitrage angeguckt werden.

Symposium «Participatory Research to foster Innovation in Agriculture»

Mehr als 70 Experten und Projektpartner haben am 28. August 2014 an dem Symposium  «Participatory Research to foster Innovation in Agriculture» an der ETH Zürich teilgenommen. Das Event wurde von FiBL organisiert und von dem Zürich-Basel Plant Science Centre unterstützt.

Für weitere Informationen steht Ihnen der Symposium Report zur Verfügung:

Die Präsentation von dem Symposium können Sie hier downloaden:

Medienmitteilungen und weitere Informationen finden Sie hier: